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Parodontitisbehandlung

Eine Parodontitis (früher „Parodontose“) entwickelt sich meist aus einer lange unbehandelten Zahnfleischentzündung. Sie wird durch Bakterien am Zahnfleischrand verursacht und ist eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates. Bei Erwachsenen ist die Parodontitis heute der häufigste Grund für Zahnverlust und kann darüber hinaus die Allgemeingesundheit beeinträchtigen. Das oberste Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und damit eine Zahnentfernung zu vermeiden. Wichtig: Auch nach der Behandlung ist dazu eine konsequente Parodontitis-Prophylaxe („Recall“) erforderlich.

Fachkompetenz und Erfahrung

Anfang 2017 wurde Dr. Kaddoura M.Sc. M.Sc., M.Sc. von der renommierten Steinbeis-Hochschule Berlin der akademische Grad des „Master of Science“ im Bereich „Orale Implantologie und ParodontoIogie“ verliehen. Damit wird sein umfangreiches Fachwissen in diesen Fachgebieten bestätigt.

Vorsorge und Früherkennung

Eine Parodontitis wird von vielen Betroffenen über lange Zeit nicht bemerkt, denn oft treten keine eindeutigen Symptome auf. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgetermine in unserer Praxis zur Früherkennung sehr wichtig. Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto einfacher ist die Therapie.

Schonende Behandlung

Als chronische Erkrankung kann die Parodontitis nicht völlig geheilt, jedoch durch eine konsequente Zahnfleischtaschenreinigung zum Stillstand gebracht werden. Dabei werden Beläge und Bakterien auf den Oberflächen von Zahnhälsen bzw. -wurzeln sowie entzündetes Zahnfleischgewebe entfernt.

Unsere Besonderheit: Mit zusätzlicher Ultraschalltechnik und einem Laser führen wir die Behandlung effizienter, schonender und für Sie angenehmer durch.

Innovativ: Patienteneigene Wachstumsfaktoren

Bei Bedarf verwenden wir auch in der Parodontologie das innovative Verfahren PRGF (mit patienteneigenen Wachstumsfaktoren). Dabei werden die wertvollen Eigenschaften von patienteneigenen Wachstumsfaktoren genutzt.

Die positive Wirkung: PRGF fördert Heil- und Wachstumsprozesse. Das Verfahren trägt zur schnelleren Wundheilung bei, hilft Zahnhaltegewebe zu erhalten und eine Knochenschädigung zu vermindern bzw. neue Knochensubstanz aufzubauen.

Wichtig: Parodontitis-Prophylaxe

Die Parodontitis ist eine chronische Entzündung. Nach der eigentlichen Behandlung ist daher eine engmaschige Nachsorge („Parodontitis-Prophylaxe“) extrem wichtig, um den erreichten Gesundheitszustand beizubehalten. Diese Prophylaxe beinhaltet Kontrolltermine mit der Messung der Zahnfleischtaschentiefe sowie professionelle Zahnreinigungen.

Weiterhin spielt Ihre eigene sorgfältige Zahnpflege zu Hause eine große Rolle für den Erhalt Ihrer Zähne. Dazu beraten wir Sie ausführlich.

Bei Bedarf: Parodontalchirurgie

Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung bzw. stärkeren Schädigungen können unter Umständen zusätzliche oder weiterführende Maßnahmen der Parodontalchirurgie wie die Stabilisierung gelockerter Zähne, Zahnfleischtransplantation und Hemisektion angezeigt sein.

Weitergehende Informationen zur Parodontitis erhalten Sie im Ratgeber Zähne.